Das Karl Barth-Archiv beherbergt Barths literarischen Nachlass und seine komplett erhaltene Bibliothek. Es befindet sich in seinem letzten Wohnhaus in Basel. An und mit den Beständen des Archivs können wissenschaftlich Interessierte nach Terminabsprache arbeiten.

Diese Webseiten bieten nähere Informationen zum Archiv und seiner Arbeit, zu aktuellen Anlässen und Terminen rund um Karl Barth und zu für ihn bedeutsamen Orten in seiner Heimatstadt.

Nach einer notwendig gewordenen Umstellung auf ein neues Programm und auf das neue Design der Universität Basel sind einige der wichtigsten Seiten wieder erreichbar. Die übrigen Seiten werden noch weiter überarbeitet und stehen bald wieder komplett zur Verfügung.

 

Archiv für Besucher bis auf weiteres geschlossen

Infolge der Beschränkungen, die zur Bekämpfung der Corona-Pandemie unumgänglich sind, bleibt auch das Karl Barth-Archiv für Forschende und Besucher vorerst geschlossen. Schriftliche Anfragen – am besten per E-Mail – werden, soweit möglich, in der gewohnten Weise beantwortet. Um Verständnis für die eine oder andere Verzögerung wird jedoch gebeten.

 

Karl Barth-Preis 2020

Der Karl Barth-Preis der Union Evangelischer Kirchen in der Evangelischen Kirche in Deutschland (UEK) wird für das Jahr 2020 an Prof. (em.) Dr. Dr. h.c. Michael Beintker, Universität Münster, verliehen.

 

Wir trauern um

Dr. Diether Koch (5. Juni 1929 – 29. November 2018)

Diether Kochs Wirken als Gymnasiallehrer und langjähriges Mitglied des Vorstands der St. Stephani-Gemeinde in Bremen verband sich mit zahlreichen Veröffentlichungen zu kirchlichen, historischen und politischen Themen. Mit den von ihm edierten Bänden “Offene Briefe” in der Karl Barth-Gesamtausgabe leistete er auch zur Barth-Forschung einen wichtigen Beitrag, der nicht vergessen werden wird. Wir gedenken des politischen Christen und Barth-Forschers Diether Koch in grosser Dankbarkeit.

 

Die Mitarbeiter des Karl Barth-Archivs trauern um

Dr. theol., Dres. h.c. Hinrich Stoevesandt (13. September 1931 – 20. Mai 2018)

Die Nachricht vom Tod des ersten Leiters des Karl Barth-Archivs, der nach langer, schwerer Krankheit am Pfingstsonntag friedlich einschlafen durfte, macht uns tief betroffen.

Hinrich Stoevesandt hat sich mit eigener Forschung, mit seiner Aufbauarbeit im Karl Barth-Archiv und in seiner jahrzehntelang ausgeübten Funktion als Hauptherausgeber der Karl Barth-Gesamtausgabe kaum zu überschätzende Verdienste darum erworben, das Erbe Karl Barths und seiner Theologie zu erhalten und fruchtbar zu machen.

Seine ausserordentliche Kompetenz und Gelehrsamkeit, seine Sorgfalt im Detail, aber auch seinen Sinn für die grossen Linien der Gedankenführung und nicht zuletzt seine eigene theologische Leidenschaft stellte Hinrich Stoevesandt ganz in den Dienst der Erschliessung dieser Theologie.

Wir gedenken seiner in grosser Dankbarkeit.